Alfa-Wahnsinn_1000x90

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Alfa Romeo GTVgtv6factory

Motoren: Ottomotoren:

1,6 l R4 (76 kW)
1,8 l R4 (89 kW)
2,0 l R4 (96 kW)
2,0 l R4 T (110 kW) mit KKK-Turbolader
2,5 l V6 (116 kW) mit Bosch L-Jetronic

Länge: 4.153–4.260 mm
Breite: 1.660–1.664 mm Höhe: 1.330–1.334 mm
Leergewicht: 1.000–1.210 kg

1. Generation (1974-1980)

Von 1974 bis 1980 wurden diese Fahrzeuge in den Versionen Alfetta GT (1974-1975), Alfetta GT 1.6 (1976-1980), Alfetta GT 1.8 (1975-1976) sowie in der stärksten Version als Alfetta GTV 2000 (1976-1980) gebaut. Die Leistung der 4-Zylinder-Motoren lag je nach Version zwischen 108 und 131 PS. In sehr geringer Stückzahl gab es auch eine 2-Liter-Turbo-Version mit 150 PS. Von 1975 bis 1978 wurden auch rechtsgelenkte Modelle für Länder mit Linksverkehr montiert.

2. Generation (1980 -1986)

1980 erhielt der GTV ein grundlegendes Facelift (Stoßfänger, Spoiler und Seitenverkleidungen aus Kunststoff, neues Armaturenbrett, etc.). Esgt8 gab 2 Modelle, den GTV 6 mit dem berühmten 2.5-Liter-V-6-Motor und 158 PS Leistung (1980-1986), sowie weiterhin den GTV 2000 (1980-1985). Das Präfix „Alfetta“ verschwand dabei aus der Namensbezeichnung. Der GTV verfügt über eine De-Dion-Hinterachse und ein Antriebskonzept in Transaxle-Bauweise, bei welcher sich der Motor vorne, die Kupplung und das Getriebe jedoch verblockt mit dem Differential an der Hinterachse befinden. Eine ähnliche Bauweise wurde unter anderem auch beim Porsche 924, 944 und 928 verwendet und sorgt für eine relativ gleichmäßige Gewichtsverteilung. Die verschiedenen GTV-Typen sind die letzten Sportcoupes mit Heckantrieb, welche von Alfa Romeo in Großserie produziert wurden. In seiner Produktionsphase von 1974 bis 1986 gehörte er in seinem Herkunftsland Italien zum Straßenbild, in anderen Ländern wurde er ebenfalls verkauft. Es gab auch fast immer US-Versionen der verschiedenen Typen. Seine zum Teil mangelhafte Verarbeitungsqualität, sowie seine starke Anfälligkeit für Korrosion (bis 1983) sorgte für eine kurze Lebensdauer dieser Fahrzeuge.

Besonderheiten

Der Alfa Romeo GTV ist heute ein Youngtimer und gilt bei seinen Fans als eines der letzten Sportcoupés der alten Schule. Diese Fahrzeuge waren geprägt durch ihre Eigenheiten, die man heute als Qualitätsmängel einstufen würde und die ein Fahrzeug in heutiger Zeit unverkäuflich machen würden. So hatte der Alfetta GT oder GTV in den 4-Zylinder-Versionen bedingt durch seine beiden Doppelvergaser zwar eine entsprechende Leistung, der Kaltstart stellte jedoch einen ungeübten Fahrer vor gewisse Schwierigkeiten. Wurde der Motor erfolgreich gestartet, outete sich der Unerfahrene spätestens beim Einlegen des ersten Ganges, der sich im Stand nicht ohne Getriebegeräusche aus dem schnell verschleißenden Getriebe direkt einlegen ließ. Für den erfahrenen „Alfista“ war es eine Selbstverständlichkeit im Stand bei laufendem Motor nach Treten der Kupplung zuerst den zweiten Gang einzulegen, um danach bei weiterhin getretenem Pedal den Schalthebel in den Ersten zu schieben.

Quelle : Wikipedia